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Friedhof

Ort der Begegnung

Der Friedhof Blankenese ist ein schöner, alter Parkfriedhof von 18 ha Größe. Große, alte Bäume, eine vielfältige Flora und Fauna machen den Friedhof zu einem ruhigen und beschaulichen Ort, aber auch zu einem lebendigen Ort der Begegnung. Hier finden Menschen zueinander, können der Trauer Raum geben oder die Stille spüren.

Für viele Trauernde ist der Friedhof oft für lange Zeit der Ort, an dem sie sich am meisten aufhalten. Unser Anliegen ist es daher, diesen Ort so zu gestalteten, dass er die Trauernden anspricht, dass sie ihre Umgebung mit allen Sinnen wieder wahrnehmen können. 

Zahlreiche Veranstaltungen, wie z.B. monatliche Andachten in der Friedhofskapelle, laden dazu ein, den Friedhof einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennen zu lernen.

 

Historie

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Parkfriedhof

Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Friedhof Blankenese zu einem wunderschönen Gelände mit altem Baumbestand, der dem Friedhof seinen parkähnlichen Charakter gibt.

Bäume und Pflanzen wurden bewusst so ausgewählt, dass sie die Bedeutung des Ortes unterstreichen und eine Atmosphäre der Ruhe und Besinnung schaffen.

 Unser Anliegen war und ist es, den Friedhof und die Gräber so zu gestalten, dass die Friedhofsbesucher und Trauernden in all ihren Sinnen angesprochen werden und Ruhe und Trost finden können.

 Der Friedhof Blankenese spricht aber nicht nur die Trauernden an. Viele Menschen nutzen ihn, um Ruhe vor der täglichen Hektik zu finden. Wege laden zum Spazieren gehen ein und die vielen Sitzmöglichkeiten sind ein guter Ort, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

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Kunst und Kultur

Kunst und Kultur gehen auf dem Friedhof Blankenese eine selbstverständliche Symbiose mit der Natur ein. Kunstvoll in Form gehauene Steine, fein geschmiedete Grabkreuze, liebevoll gestaltete Symbole und Ornamente auf Stein und Holz verstecken sich in kleinen Seitenwegen und Nischen. Besonders schöne und außergewöhnliche Grabdenkmale zeigen die Steinmetz- und Steinbildhauerkunst früherer Zeiten.

Einige außergewöhnliche Skulpturen zieren den Friedhof Blankenese. Die augenfälligste ist sicherlich die Bronzeplastik des Jona. Auf einer über zwei Meter hohen, sechseckigen Granitstele schwebt scheinbar schwerelos ein riesiger Walfisch aus Bronze. Aus seinem geöffneten Maul streckt Jona sich empor. Dieses Bildwerk ist der Mittelpunkt des Grabfeldes der namenlos Ruhenden. Es wurde hier aufgestellt als kraftvolles Symbol des Trostes und der Auferstehung.

Die Skulptur des Jona wurde von Fritz Fleer gefertigt. Auch von anderen namhaften Künstlern wie Georg Kolbe, Carl Seitz und Jan Koblasa finden sich Arbeiten auf dem Friedhof. Des Weiteren sind zu den „Schöpfungstagen Gottes“ Werke von zeitgenössischen Künstlern zu sehen.

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Außenaltar

Unter der schönsten und größten Eiche des Friedhofes, die ihre Krone wie ein Kathedralendach wölbt, sind drei verschieden große Steinzylinder zu einem Altarensemble aufgestellt. Jeder der drei Steinzylinder trägt ein Wort: „ewig“ – „endlich“ – „sein“. Davor laden steinerne Sitzgelegenheiten zum Verweilen, Ausruhen, Meditieren ein. 

Der Außenaltar kann für Andachten oder kleine Trauerfeiern „unter freiem Himmel“ genutzt werden. Das Altarensemble wurde von dem Künstler und Architekten Matthias Schmidt gestaltet.

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Erinnerungsgärten

Für manche Menschen sind die 25 Jahre bis zum Ablauf des Grabes als Zeit zum Erinnern zu kurz. Oft gibt es in einer Familie mehrere Gräber, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht alle verlängert werden können. Irgendwann muss man sich entscheiden, das eine oder andere Grab zurückzugeben. Die Erinnerung der dort Begrabenen soll aber nicht mit den Grabsteinen entsorgt werden.

Für diese Fälle haben wir Erinnerungsgärten eingerichtet. Diese Gärten sind kleine Bereiche auf dem Friedhof und im Begräbniswald, auf denen keine Beisetzungen mehr erfolgen. Hier können die Angehörigen kleine „Gedenk-Male“ aufstellen, um auch weiterhin die Erinnerung an die Verstorbenen wach halten zu können.

Diese besonderen Orte auf unserem Friedhof sind auch gedacht für Menschen, die ihre Verstorbenen weit weg von zu Hause begraben mussten. Oft haben sie keinen Zugang mehr zu den Gräbern und brauchen doch auch einen Ort, an den sie ihre Trauer tragen können. Im Erinnerungsgarten haben diese Menschen die Möglichkeit, ein Erinnerungszeichen aufzustellen, um ihrer Trauer eine Heimat zu geben, die Erinnerungen zu verorten.