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Erinnerungsgärten zur GALERIE

In unserer schnelllebigen Zeit tun wir uns manchmal schwer mit den Erinnerungen. Es scheint kaum noch Zeit und Raum zu geben, seinen Gedanken nachhängen zu können und sich zu erinnern. Am schwersten wird es vielen von uns, wenn es um die Erinnerungen an unsere Verstorbenen geht. Dabei ist gerade dieses Gedenken an die Menschen, die wir hergeben mussten, so wichtig für uns, um nicht an der Trauer zu verzweifeln. Wir brauchen diese Erinnerungen, um die Endgültigkeit des Verlustes begreifen zu können, aber auch um wieder einen Weg zurück ins Leben zu finden. Der Friedhof ist ein Ort des Gedenkens, der Erinnerung. Hier haben wir unsere Verstorbenen zur letzten Ruhe gebettet, hier setzen wir sichtbare Zeichen der Erinnerung, indem wir Grabmale aufstellen und die Gräber mit bunten Blumen schmücken.

Erinnerung weiterhin wach halten

Für manche Menschen sind die 25 Jahre bis zum Ablauf des Grabes als Zeit zum Erinnern zu kurz. Oft gibt es in einer Familie mehrere Gräber, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht alle verlängert werden können. Irgendwann muss man sich entscheiden, das eine oder andere Grab zurückzugeben. Die Erinnerung der dort Begrabenen soll aber nicht mit den Grabsteinen entsorgt werden. Für diese Fälle haben wir Erinnerungsgärten eingerichtet. Diese Gärten sind kleine Bereiche auf dem Friedhof und im Begräbniswald, auf denen keine Beisetzungen mehr erfolgen. Hier können die Angehörigen kleine „Gedenk-Male“ aufstellen, um auch weiterhin die Erinnerung an die Verstorbenen wach halten zu können.

Ort der Erinnerung

Diese besonderen Orte auf unserem Friedhof sind auch gedacht für Menschen, die ihre Verstorbenen weit weg von zu Hause begraben mussten. Oft haben sie keinen Zugang mehr zu den Gräbern und brauchen doch auch einen Ort, an den sie ihre Trauer tragen können. Im Erinnerungsgarten haben diese Menschen die Möglichkeit, ein Erinnerungszeichen aufzustellen, um ihrer Trauer eine Heimat zu geben, die Erinnerungen zu verorten.